Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, Leistungen, Lieferungen, Beratungen und Schulungen, die durch Topworx, Inhaber Emre Ok, im Rahmen der IT-Dienstleistungen erbracht werden.
1. Geltungsbereich und Allgemeines
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Leistungen, Lieferungen, Beratungen und Schulungen, die durch das Einzelunternehmen Top Works, Inhaber Emre Ok, Franz-Jonas-Straße 2/8, 3130 Herzogenburg (nachfolgend „Auftragnehmer“ genannt), im Rahmen des Gewerbes „Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik“ erbracht werden.
1.2. Vertragspartner können sowohl Unternehmer und Systemhäuser (B2B) als auch Verbraucher bzw. Privatkunden (B2C) sein. Sofern Klauseln explizit nur für Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) oder nur für Unternehmer gelten, ist dies bei der jeweiligen Bestimmung gesondert ausgewiesen.
1.3. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird vom Auftragnehmer ausdrücklich und schriftlich zugestimmt.
2. Vertragsabschluss und Angebote
2.1. Alle Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
2.2. Der Vertrag kommt entweder durch die schriftliche Annahme eines Angebots durch den Auftraggeber, durch die Unterzeichnung eines Serviceauftrags vor Ort oder durch die tatsächliche Leistungserbringung durch den Auftragnehmer zustande.
2.3. Bei Beauftragungen im Rahmen von Subunternehmer-Verhältnissen (Whitelabel-Service) für Partnerunternehmen gilt der Vertrag direkt zwischen dem Auftragnehmer und dem beauftragenden Hauptunternehmen (Systemhaus/Partner) als geschlossen.
3. Leistungsumfang und Außendienst
3.1. Der genaue Umfang der zu erbringenden Leistungen (z. B. IT-Support, markenunabhängiger Druckerservice, Laptop-Reparaturen, Apple Consulting, Windows-Integration oder Schulungen) wird im jeweiligen Einzelauftrag schriftlich oder mündlich vereinbart.
3.2. Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Leistungserbringung im Außendienst direkt am Standort des Auftraggebers oder dessen Endkunden. Der Auftraggeber hat dafür zu sorgen, dass dem Auftragnehmer der Zugang zur betreffenden Infrastruktur zum vereinbarten Termin ermöglicht wird.
3.3. Der Auftragnehmer ist berechtigt, sich zur Erfüllung der vertraglichen Pflichten ganz oder teilweise sachkundiger Dritter zu bedienen.
4. Preise, Wegekosten und Zahlungsbedingungen
4.1. Alle Preise verstehen sich in Euro. Gegenüber Unternehmern (B2B) verstehen sich die Preise als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Gegenüber Verbrauchern (B2C) werden Bruttopreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen.
4.2. Neben dem Leistungshonorar werden anfallende Fahrtkosten, Kilometergelder sowie Kosten für etwaige notwendige Ersatzteile gesondert in Rechnung gestellt, sofern sie nicht im Angebot pauschaliert inkludiert sind.
4.3. Rechnungen des Auftragnehmers sind, sofern nicht anders vereinbart, sofort nach Erhalt ohne Abzug zur Zahlung fällig.
4.4. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen. Bei Unternehmern beträgt der Verzugszins 9,2 % über dem Basiszinssatz; bei Verbrauchern gelten 4 % pro Jahr.
5. Besonderheiten bei Reparaturservices
5.1. Vor der Durchführung von Reparaturen (z. B. an Apple-Geräten oder Drucksystemen) wird dem Auftraggeber auf Wunsch eine Kostenschätzung übermittelt. Stellt sich während der Reparatur heraus, dass die Kosten das Angebot wesentlich überschreiten, wird die Arbeit bis zur Freigabe durch den Kunden unterbrochen.
5.2. Der Auftraggeber ist vor Übergabe eines Gerätes zur Reparatur verpflichtet, eine vollständige Datensicherung (Backup) durchzuführen. Für Datenverluste, die im Zuge einer Reparatur oder Fehlerdiagnose entstehen, übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung, es sei denn, der Verlust wurde grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht.
6. Schulungen und Coachings
6.1. Vereinbarte Termine für individuelle Schulungen und Coachings (sowohl für Firmen als auch für Privatkunden) können bis zu 24 Stunden vor dem Termin kostenfrei verschoben oder storniert werden.
6.2. Bei einer Absage von weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin behält sich der Auftragnehmer das Recht vor, das vereinbarte Honorar als Ausfallgebühr in voller Höhe in Rechnung zu stellen.
7. Gewährleistung und Haftung
7.1. Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist für erbrachte Dienstleistungen und Reparaturen 6 Monate ab Leistungserbringung. Gegenüber Verbrauchern beträgt diese Frist 2 Jahre.
7.2. Der Auftragnehmer haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist – außer bei Personenschäden und gegenüber Verbrauchern – ausgeschlossen.
7.3. Für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Betriebsunterbrechungen oder Schäden durch Systemausfälle bei Unternehmern (B2B) wird keinerlei Haftung übernommen.
8. Eigentumsvorbehalt
8.1. Alle gelieferten Waren, Ersatzteile und Softwarelizenzen bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des vereinbarten Preises im Eigentum des Auftragnehmers.
9. Rücktrittsrecht für Verbraucher (B2C) nach FAGG
9.1. Verbraucher haben das Recht, von einem im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurückzutreten. Die Frist beginnt mit dem Tag des Vertragsabschlusses.
9.2. Hat der Verbraucher verlangt, dass die Dienstleistung während der Rücktrittsfrist beginnen soll, und wird die Leistung innerhalb dieser 14 Tage vollständig erbracht, verliert der Verbraucher sein Rücktrittsrecht, sofern er vor Beginn der Ausführung explizit zugestimmt und den Verlust des Rücktrittsrechts zur Kenntnis genommen hat.
10. Geheimhaltung und Datenschutz
10.1. Der Auftragnehmer verpflichtet sich zu absolutem Stillschweigen über alle geschäftlichen Interna, Daten und Kundendaten des Auftraggebers, die ihm im Rahmen der Tätigkeit bekannt werden. Dies gilt insbesondere für Einsätze im Whitelabel-Service für Partnerunternehmen.
10.2. Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen der DSGVO zur Vertragserfüllung verarbeitet. Einzelheiten hierzu sind in der separaten Datenschutzerklärung geregelt.
11. Schlussbestimmungen
11.1. Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts sowie des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
11.2. Als Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag wird das für 3130 Herzogenburg sachlich zuständige Gericht vereinbart, sofern der Auftraggeber Unternehmer ist. Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
11.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.